Wenn der Schlaf ins Schwitzen kommt
- Royal Dreams
- 17. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Was hilft bei Sommerhitze und Hitzewallungen?
Viele kennen das Problem nur zu gut: Man legt sich schlafen, doch statt wohliger Ruhe beginnt das grosse Schwitzen. Die Bettdecke ist zu warm, aber ganz ohne Duvet geht’s auch nicht. Ein Bein muss raus, um die Temperatur zu regulieren. Manchmal folgt sogar ein Pyjama-Wechsel, weil man schweissgebadet ist. Besonders in warmen Sommernächten oder bei hormonellen Umstellungen, etwa in den Wechseljahren oder im Verlauf des Zyklus, gerät der Körper oft aus dem Gleichgewicht. Ein ruhiger, erholsamer Schlaf? Fehlanzeige.

Wie Hitze den Schlaf stört
Medizinisch betrachtet beeinflusst eine zu hohe Schlaftemperatur unseren Schlaf (Schlafarchitektur) erheblich. Der Körper kann sich schlechter regenerieren, Tief- und REM-Schlafphasen werden gestört. Das Risiko für nächtliches Aufwachen, Verspannungen oder gar Erkältungen steigt, wenn der Schweiss auf der Haut verdunstet und kühlt. Das ideale Klima unter der Bettdecke sollte möglichst konstant, warm und trocken bleiben – ideal sind etwa 30 °C.

Auf die Materialien kommt es an
Doch wie erreicht man dieses Klima im Bett? 80 % der Temperatur und der Feuchtigkeit reguliert das Duvet. Die Matratze hat meistens einen viel geringeren Anteil an der Klimaregulation. Viele greifen zu Daunendecken, die zwar leicht sind, aber durch ihre isolierende Wirkung rasch zu warm werden. Die kleinen Federn bilden viele Luftkammern und es entsteht eine stark isolierende Schicht. Dies gilt auch für ganz dünne Daunenduvets. Wesentlich ausgeglichener regulieren Naturmaterialien wie Schurwolle (nimmt bis zu 30 % des Eigengewichts an Feuchtigkeit auf, ohne sich feucht anzufühlen) oder Lyocell/Tencel (aus Holz gewonnen, besonders atmungsaktiv, kühlend und antibakteriell) das Schlafklima. Sie helfen, überschüssige Wärme abzuführen und gleichzeitig für behagliche Wärme zu sorgen, wenn es kühl ist.
Das richtige Bettzubehör für deinen Schlaftyp finden
Ob du eher frierst oder schnell ins Schwitzen kommst – das passende Duvet sollte sich deinem persönlichen Wärmebedürfnis anpassen. Neben der passenden Bettdecke lohnt es sich auch beim Matratzenbezug, der Bettwäsche und dem Pyjama genauer hinzuschauen!


